Programm    Samstag    Sonntag    Montag    Veranstaltungsort    Partner    Presse Info    Gästebuch
 
 
Landeshauptstadt München Jugendkulturwerk München Olympiapark München GmbH Abendzeitung München Feierwerk e.V. ego FM
Umwerk, München Queerbeat, Festivalleitung Pfingst-Open-Air CYBE Graphics - Webdesign, München München.de
 
1 Tag zurück 1 Tag zurück

THEATRON PFINGSTFESTIVAL 2017  
MONTAG, 5. Juni 2017

  Samstag 3. - Montag 5. Juni 2017
Eintritt frei
Jugendkulturwerk München

Montag, 5. Juni 2017
Montag, 5. Juni 2017, 16.00 Uhr
Die Sauna
(München)


 
Bandinfos in Kürze

nach oben springen 1 Tag zurück
Montag, 5. Juni 2017, 16.45 Uhr
Lydmor
(Dänemark)


 
Lydmor ist die 25-jährige dänische Songwriterin Jenny Rossander. Trotz ihres jungen Alters hat sie in ihrem Heimatland bereits ein sehr erfolgreiches Soloalbum veröffentlicht sowie zusammen mit Tomas Høffding von whomadewho eine gemeinsame Platte herausgebracht. Mit diesem Album tourten Lydmor und Tomas im vergangenen Jahr durch ganz Europa und spielten auch in Deutschland einige umfeierte Tourdaten. Nebenbei findet die Sängerin immer wieder Zeit und Muse mit anderen Bands und Künstlern zu kollaborieren, wie beispielsweise zuletzt mit Amanda Palmer.

Nach ihren unzähligen Projekten ist es für Lydmor 2017 endlich wieder Zeit sich auf ihre Soloarbeiten zu konzentrieren und neue eigene Songs zu veröffentlichen, die dann auch live auf die Bühnen gebracht werden wollen: Zwischen Keyboard, Loopgeräten und Drumpads wirbelt die 25-jährige ungestüm auf der Bühne hin und her und zieht spätestens mit ihrer eindrucksvollen Stimme alle in ihren Bann.

nach oben springen 1 Tag zurück
Montag, 5. Juni 2017, 17.45 Uhr
Petra & der Wolf
(Wien)


 
Manchmal sind Zuschreibungen eben schwerer zu treffen. Die in Wien ansässige Band petra und der wolf verleiht Gefühlen wie Wut, Hoffnung, Trauer, Ironie und Zuversicht mal roh und ungehalten, mal im Zustand filigraner Gefasstheit musikalischen Ausdruck. Hier werden gängige Songstrukturen außer Acht gelassen, wenn nötig auch auf Kosten einer beharrlichen Eingängigkeit. petra und der wolf überzeugt emotional. Es lohnt sich nicht, nicht aufzupassen.

Ja, man könnte sagen, der Name ist Programm, denkt man doch bei petra und der wolf sofort an Prokofjews Verlautmalerung von Charakteren (während es bei petra und der wolf Emotionen sind), und gleich darauf fällt auf, was als feministische Aneignung verstanden werden kann. Schon ist es komplett, das Profil einer Band, die womöglich an den Genrerändern von Post Rock, Antifolk und Grunge kratzt und sich politisch positioniert:
Durch ihr Engagement bei Girls Rock Camps und nicht zuletzt durch die Mitbegründung des queer-feministischen Platten labels unrecords. Verstanden aber ist petra und der wolf erst, wenn man bei ihren Konzerten erlebt, wie Normativität und Gefälligkeit in Grund und Boden gespielt werden, oftmals schwermütig und stets mit 100 Volt.

nach oben springen 1 Tag zurück
Montag, 5. Juni 2017, 18.45 Uhr
Hannah Epperson
(Brooklyn)


 
Im Januar 2016 begeisterte Hannah Epperson mit Stimme, Geige und Looppedal bei zahlreichen Konzerten in diversen europäischen Ländern. Mit ihren berührenden Klängen zog sie das Publikum reihenweise in ihren Bann. Doch Hannah Epperson ist weit mehr als die "ruhige" Neo-Klassik Künstlerin. Alle ihre Songs existieren auch im Pop-Format und entfalten in diesem Gewand eine fesselnde Dynamik. Es ist also nur konsequent das Hannah Epperson beide Varianten in einem zweiteiligen Album-Projekt Namens Slowdown // Upsweep veröffentlichen wird. Auf jedem Album werden die Songs jeweils im Pop-Format ( Amelia ) und im reduzierten Neo-Klassik-Format ( Iris ) zu finden sein.

Die Namen Iris und Amelia stehen für zwei fiktive Charaktere. Gemeinsam vereinen sie sich als bipolare Welten in einem dritten fiktionalen Charakter Namens Skyler. Skyler ist der narzisstische Protagonist eines Drehbuchs über einen jungen Mann der sich von der Gesellschaft entfremdet und in eine lebensgefährliche Manie verfällt. Iris und Amelia stehen damit in einem bedrohlichen Spannungsverhältnis. Die Lyrics transportieren das Zwischenspiel zwischen den beiden Charakteren die reales und surreales, sowie endliches und unendliches miteinander vermischen. Das erste Album U psweep ist am 16. September 2016 erscheinen und enthält 10 Tracks - fünf mal als Amelia , fünf mal als Iris .

Geboren in Salt Lake City, aufgewachsen in Vancouver - Hannah Epperson ist auch biografisch eine Wandlerin zwischen zwei Welten. Kein Wunder also, dass sie heute im Schmelztiegel der Kulturen Namens New York ihr Zuhause gefunden hat. Inspiration für ihre Musik zieht sie aus zahlreichen Reisen und diversen Kollaborationen mit anderen Musiker_innen und Kunstbereichen. Für diese vielfältigen Kollaborationen scheint New York der perfekte Ort zu sein. Hier findet Epperson alle erdenklichen Variationen von Kunst und Kultur und überträgt sie in ihre eigene Musik. Das Ergebnis ist ein überaus vielfältiges und erfrischendes Album, eine Seltenheit in einem glatten Musikzeitalter.

nach oben springen 1 Tag zurück
Montag, 5. Juni 2017, 20.00 Uhr
Kayan Project
(Berlin)


 
Kayan Project spielt arabische, hebräische und englische Folk Songs sowie eigene Lieder und mischt sie mit improvisatorischen Elementen. Die Performance wechselt Tempi, Genres und Sprachen und kombiniert Klänge und Rhythmen aus dem Nahen Osten und dem europäischen Westen. Durch den feinen Sound von orientalischen und westlichen Instrumenten entwickelt sich so ein sehr persönliches musikalisches Statement. Durch alte Volksmelodien und Eigenkompositionen öffnet dieses Projekt eine Tür zu den inneren Welten der Musiker, die aus der gleichen Gegend stammen, jedoch sehr unterschiedliche musikalische Hintergründe mitbringen;

Musiker, die gemeinsam auf der Bühne stehen, um ihre Geschichten und Gefühle durch Musik auszudrücken;
Musiker, die eine neue Reise in sich selbst und mit dem Publikum antreten.

Leadsängerin Eden Cami, aus Israel und Palästina, ist eine Liedermacherin, die in mitten eines Konfliktgebietes geboren wurde. Sie wuchs zwischen zwei Kulturen und Sprachen auf, die sie beide gleichermaßen als ihre Muttersprachen betrachtet. Indem sie die Enden beider Stränge miteinander verbindet, feiert sie den kulturellen Reichtum - der oft als Identitätskrise misverstanden wird - jeder Note und jedes Wortes aus alten und neuen Melodien.

Diese werden intensiviert und sorgfältig von den Klängen und Rhythmen von Kontrabass, Oud und Schlagwerk umhüllt.Kayan Project geht es nicht nur darum Grenzen zu durchbrechen, sondern Länder und Menschen durch Musik zu verbinden.

nach oben springen 1 Tag zurück
Montag, 5. Juni 2017, 21.00 Uhr
Paper Beat Scissors
(Montreal)


 
Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, also warum weiter den Kopf darüber zerbrechen? Zu diesem Schluss kam Tim Crabtree alias Paper Beat Scissors. "Go On" heißt sein zweites Album, und es handelt vor allem davon nach vorne zu blicken und weiterzumachen. "Oft brauche ich selbst eine gewisse Zeit, bis ich verstehe, um was es in meinen Songs geht. Es ist fast so, als würde ich sie schreiben, um herauszufinden, was in meinem Kopf vorgeht", sagt er. "Und dieses Mal stellte ich irgendwann fest, dass das Thema Bewegung immer wieder auftaucht - im wörtlichen Sinne, aber auch im Sinne von Neuanfang." Mit Neuanfängen kennt Crabtree sich aus: Vor gut zehn Jahren siedelte der Brite nach Kanada um. Schnell machte er sich in der örtlichen Musikszene von Halifax einen Namen. Sein selbstbetiteltes Debütalbum sorgte in ganz Kanada für Jubelschreie - "one of the scene's most haunting singers and original songwriters" zum Beispiel schrieb die Ottawa Sun - verzückte ein Jahr später Musikliebhaber in Deutschland, Österreich und der Schweiz und wieder ein Jahr später schließlich auch die Briten. "Dass das Album ein so langes Leben hat, hätte ich nie gedacht", staunt er. "Auf einmal waren drei Jahre vergangen und ich hatte noch nicht mal angefangen an meinem zweiten Album zu arbeiten."

Ganz bewusst nahm Crabtree sich anschließend Zeit, um die neuen Stücke auszuarbeiten. "Ich wollte für jeden Song die richtigen Musiker und das richtige Studio finden", sagt er. Für "Lawless" zum Beispiel hatte ich diesen großen, hämmernden Refrain im Kopf, also engagierte ich Nathan Doucet aus Halifax, der einen unglaublich kraftvollen Drumstil hat, und nahm seine Parts in einem Studio in Nova Scotia auf, das sich in einer riesigen Halle befindet." Auch in Montreal, New York, Toronto und sogar in seinem Elternhaus im ländlichen Lancashire tüftelte Crabtree an Songs. "Mein Bruder ist Schlagzeuger und hat sich Zuhause ein kleines Studio eingerichtet", sagt er. "Dort machte ich ein paar Tage Pause, während ich auf Tour war." Die Produktion des Albums übernahm Crabtree erstmals selbst, lediglich beim Abmischen ging ihm Graeme Campbell (Buck 65, Rich Aucoin) zur Hand. Das Ergebnis ist laut Crabtree "viel ausgetüftelter als mein Debütalbum". Im Zentrum steht nach wie vor seine eindringliche Stimme, voller Ehrlichkeit und Rauheit. Auch die gezupften Akustikgitarren und die hypnotischen Loops, die schon den Sound seines Debütalbums ausmachten, sind noch da, doch Crabtree beschreitet gleichzeitig neue Pfade: Vom Opener "Enough" mit seinen markanten Drum-Loops bis zu dem mit Klarinette und Marimba verzierten Titelstück ist "Go On" voll mit spannenden Sounds, vielschichtigen Vocals und dezenten Streicher- und Bläser-Arrangements.

Gut ein Dutzend befreundete Musiker halfen Crabtree bei den Aufnahmen. Langzeitkollaborateur Gregory Burton arrangierte die Bläser, Pietro Amato (The Luyas, Bell Orchestre) die Streicher. Michael Feuerstack, der Cabtrees Debüt produziert hatte, steuerte einige Gitarren und Backingvocals bei und die Marimba und Steel Drum auf "Go On" stammen von Thomas Kozumplik von der Instrumental-Band Clogs, mit denen Crabtree bereits einen Song für seine 2013 veröffentlichte EP "Live At St. Matthew's Church" aufgenommen hatte. Man hilft sich eben gerne aus in der Musikszene Kanadas.

So kam es auch, dass Crabtree kürzlich gebeten wurde, seine Songs für das Symphonie-Orchester Nova Sinfonia zu arrangieren. "Einmal im Jahr organisieren sie diese Konzerte, für die sie mit unterschiedlichen Künstlern kollaborieren", erklärt er. "Ich habe sechs Monate mit Arrangieren verbracht. Für mich war das ein Traum, der wahr wurde - nur dass ich mich nie getraut hätte, so etwas überhaupt zu träumen! Es hat mir viele Türen geöffnet: Im Sommer zum Beispiel werde ich Musik für ein Kammerorchester arrangieren. Die Leute haben im Kopf immer diese Barriere zwischen Unterhaltungsmusik und Klassischer Musik, dabei gibt es so viele Möglichkeiten, beides zu verbinden." Das heißt das dritte Paper-Beat-Scissors-Album wird eine orchestrale Angelegenheit? Crabtree lacht. "Warum nicht?"

Der Brite und Wahlkanadier Tim Crabtree ist mit seinem Projekt "Paper Beat Scissors" mit meisterhaft arrangiertem Indie-Folk auf den Spuren von Radiohead und Sigur Ros unterwegs. Im Zentrum seiner Musik steht eine virtuos gezupfte Gitarre und Crabtrees eindringliche Stimme voller Ehrlichkeit und Rauheit. Paper Beat Scissors bringen ihre neue EP All We Know mit, auf der sie mit Drum-Loops und dezenten Streicher- und Bläser-Arrangements ganz neue Pfade beschreiten.

nach oben springen 1 Tag zurück
 
Landeshauptstadt München Jugendkulturwerk München Olympiapark München GmbH Abendzeitung München Feierwerk e.V. ego FM München.de unterstützt vom Arbeiter Samariter Bund München ASB