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THEATRON PFINGSTFESTIVAL 2016   
MONTAG, 16. MAI 2016

  Samstag 14. - Montag 16. Mai 2016
Eintritt frei
Montag, 16. Mai 2016
Montag, 16. Mai 2016, 16.00 Uhr
Nalan381
(München)


 
Klirrende Trommeln und wobbernde Bässe im Gepäck muss Nik3000 XL auf einem unbekannten Dschungelplaneten notlanden. Eine wildhaarige nackte Amazone klopft auf Baumstämmen und lässt tausendjährigen fremden Urwaldkathedralengesang erklingen.

Es dampft und stampft und hallt und flimmert. Klingt wie: Sade, Flying Lotus, Grimes, die Zukunft, Dillon, Windows 95, Cranberries, Dr. Dre, asiatisches Essen, Melancholia, Prince, Jim Jarmusch, …

Mystisch, poppig, RnB-ig und spielerisch, alles musikalische Tendenzen, die auf dem neuen Projekt von Nalan381 zu hören sind. Nalan381. Get ready!

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Montag, 16. Mai 2016, 16.45 Uhr
Containerhead
(Regensburg)


 
Über 7 Knöpfchen musst Du drehen!

Monolithisch, monumental, massiv... Um die Musik dieser besonderen Regensburger Gruppe zu beschreiben, könnte man sich durchaus in Reinhold Messner´schem Jargon verlieren. Tun wir aber nicht. Lieber in dem eingängigen und dabei immer hochkomplexen Containerhead-Kosmos und dabei zuhören wie sieben Menschen Melodien, Lärm, Loops aufschichten, vermindern, sich zurücknehmen oder einen gemeinsamen akustischen Mahlstrom von besonderer Wucht zu inszenieren, der intensiver nicht sein könnte.

Die Überlänge einiger Stücke oder die Abwesenheit von Gesang kann keinesfalls und zu keiner Zeit beanstandet werden, hier findet sich alles am rechten Fleck, kein Takt zuviel, keine Wiederholung zu lange, kein Spannungsbogen zu überreizt, nichts wirkt gekünstelt, jedes noch so filigrane Tüpfelchen, es passt. Dabei klingen alle klug arrangierten Kompositionen organisch, viel mehr – sofern man das überhaupt so sagen kann – spontan und immer unerwartet. Wer Verkopftheit fürchtet wie bei manchen Vertretern des Genres mit Tendenzen zum Progressivem wie z.B. Tortoise: Dies ist eine Band, die Musik von Herzen macht und eben keine „Mathehausi“.

Es ist ein Kollektiv von Leuten, deren musikalische Bandbreite und Liebe zu den Tönen mit nur einer Band eben nicht zu befriedigen ist. Aber es ist auch Post-Rock, es ist Instrumental-Musik, es ist Noise-Rock, es ist Shoegaze und es ist Indie im klassischen Sinne.

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Montag, 16. Mai 2016, 17.45 Uhr
Masha Qrella
(Berlin)


 
Das neue Album der Berlinerin Masha Qrella ist eine elegante Mischung aus Disco-Pop und SongwritingIn ihrem bewährten Stil zwischen Fragilität, Perfektion und Understatement gelingt ihr ein mitreißender Balanceakt zwischen lakonischer Nüchternheit und leidenschaftlicher Up- Tempo-Melancholie.

Hatte Masha Qrella bei ihren ersten Soloalben (zuvor spielte sie bei den Instrumentalbands Mina und Contriva) noch mehr auf elektronische Sounds, humpelnde Beats und Geräuschtexturen gesetzt, stehen jetzt vor allem ihre Stimme und das Songwriting im Vordergrund: Qrellas Schüchternheit scheint endgültig verschwunden. Die Songs auf Keys sind direkter, offenherziger und auf den Punkt.

Masha Qrella formuliert hier ein Popverständnis, das leise an ihre musikalischen Vorlieben für Elliott Smith, Neil Young, Air oder Metronomy erinnert und gleichzeitig unverwechselbar mit jedem Ton bei sich bleibt. Willkommen in der Disko der Innerlichkeit.

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Montag, 16. Mai 2016, 18.45 Uhr
Taiga Trece
(München)


 
Taiga Trece hat ihre eigene Sprache entwickelt, wenn es ums rappen geht. Inspiriert vom amerikanischem West Coast& Latino Rap, Soul und Baile Funk, hat sie ihren eigenen Style und zeigt ihre Skills in einem Mix aus Deutsch, Spanisch, English und Brasilianisch. Taiga´s Vielschichtigkeit zeigt sich in ihrer Musik und in ihrer Persönlichkeit. Aufgewachsen/Geboren in Deutschland wächst sie mit einem Fuß in Mexico auf.

Mit 17 Jahren wird sie ohne Vorwarnung auf einem Rap-Battle auf die Bühne geschubst und begeistert das mexikanische Publikum. Trotz aller Vorurteile, nur eine „Weiße“ zu sein, gelangt sie an die mexikanische HipHop Elite wie Mc Luka, La Banda Bastön und Arianna Puello und verschafft sich ihren Respekt.

Mit DJ Mattus (Mex./L.A.), Jeróme Morris & Pusher El Bicho wird die Bühne zu einem Spektakel a la Lucha Libre. Bunt, frech und kosmopolitisch. Eine Rebellin mit der Attitude einer Frau, die sich in keine Schublade stecken lässt. Irgendwo zwischen Hippie und Strasse. Mal hart, mal weich, aber immer ladylike. Taiga Trece würzt die deutsche Szene a la mexicana und bringt das Publikum garantiert zum Schwitzen.

„Life is rap. Let`s roll!“

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Montag, 16. Mai 2016, 20.00 Uhr
Kero Kero Bonito
(London, UK)


 
Es tut sich mal wieder etwas Weltbewegendes in London. An der Themse impft man derzeit der westlichen Pop-Musik die Lehren des niedlichkeitsversessenen J-Pop ein und trennt erst gar nicht zwischen On- und Offline-Welt.

Die beiden Briten Gus und Jamie hatten einst auf einem Schwarzen Brett für japanische London-Expats nach einem Rapper gesucht. Es meldeten sich einige alte Typen – und Sarah. Für Kero Kero Bonito rappt sie nun in einem Englisch-Japanisch-Gemisch über Flamingos, Selfie-Philosophie und die eigenen Skills am Gamecontroller. Die Musik dazu: spritziger Bubble-Tea-Pop mit ordentlich Kohlensäure. Sind wir schon in der Zukunft?

Ein junger Hype von der Insel, der mit dem Track „Flamingo“ bei Youtube inzwischen knapp 2 Millionen Aufrufe generiert hat, mehr als jede andere Band die bisher im Theatron spielte.

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Montag, 16. Mai 2016, 21.15 Uhr
Anna von Hausswolff
(Goetheborg, SWE)


 
Vor vier Jahren öffnete Anna von Hausswolff einen aufwühlenden Abgrund aus Kirchenorgel, Drone-Bässen und elegischem Höhengesang: Ihr Album »Ceremony« war ein Höhepunkt des Musikjahrs 2012. Wer allerdings dachte, die damals 26-jährige Schwedin hätte damit alles an popmusikalischer Intensität aus der Kirchenorgel rausgeholt, wird jetzt mit dem aktuellem Album »The Miraculous« konfrontiert.

Die erste Single »Come Wander With Me/Deliverance« ist eine fast 11 minütige Exkursion in eine Welt aus düsteren Drones, einer 9000 Pfeifen-Orgel aus dem nordschwedischen Piteå, Drum Crescendi, zombiehaften Pink Floyd-Prog-Gitarren und Hausswolffs himmelreckender Lichtstimme.

Das klingt, als hätte sich die monströse Band Swans mit Kate Bush zusammengetan, wobei Anna von Hausswolff mit »The Miraculous« einen konkreten Ort beschreibt, der sowohl Ursprung der schwedischen Folk-Musik und Kulisse für einen blutigen Krieg war: Magie und Dunkelheit, Geschichte und Geheimnis sind hier vereint; in Musik gesetzt von einer Künstlerin, bei der Stile, musikalische Zeitalter und Emotionen verschmelzen.

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